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Über Matthias Schröter

Von 1994 bis 2018 bei der Motor Presse Stuttgart angestellt, von 2004 bis 2009 als Testchef bzw. Geschäftsführender Redakteur bei PS, von 2009 bis 2018 als Leiter des Motorrad action team u.a. verantwortlich für Auto- und Motorradtrainings und die Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft (IDM). Ab April 2019 startete der Diplom-Betriebswirt sein eigenes Ding als Geschäftsführer der Matthias Schröter GmbH mit den Marken Triumph-Cup, Triumph-Challenge, Bridgestone Riding School und Black Forest Speed Club.

T-Series-Saison 2020, beendet in Kompaktform.

Wahrlich, es wäre zu schön gewesen, wenn wir diese spezielle Corona-Saison 2020 mit 9 von 10 ursprünglich ausgeschriebenen Rennen über die Bühne gebracht hätten. Und so sah es bis zum 21.9.20 auch aus. Doch schon vor Ausweitung der Reisewarnung der Bundesregierung sagten über 10 Teilnehmer ab, darunter auch unsere Gaststarter aus der Schweiz, deren Regierung bereits länger eine Reisewarnung für die Tschechei ausgesprochen hatte. Nix war es mehr mit einer Rekordzahl von 50 Startern beim Finale in Brünn.

Mit der Bekanntgabe der Reisewarnung für die ganz Tschechien am 23.9. sagte schließlich das Gros der Teilnehmer unsere auf drei Rennen angesetzten Final-Veranstaltung in Brünn ab.

Da die traditionelle Brünn-Wochen von BiPro bereits seit Wochenanfang lief, befand sich eine kleine Abordnung Unbeugsamer der T-Series entweder schon vor Ort oder ließ es sich trotz der Reisewarnung nicht nehmen den Weg nach Brünn auf sich zu nehmen.

Sicherlich auch bestärkt durch die spontan angebotene Möglichkeit zum Corona-Schnelltest auf der Rennstrecke durch den Veranstalter BiPro, der bei negativem Ergebnis natürlich zu einer möglichst kurzen Quarantäne-Zeit nach Heimkehr beiträgt.

Fakt ist aber auch, dass trotz dieses sinnvollen Angebots schlicht und ergreifend nicht mehr an ein reguläres Meisterschaftswochenende zu denken war. Deshalb war nur eine Entscheidung möglich: keine offiziellen T-Series-Rennen in Brünn auszutragen, keine zusätzlichen Meisterschaftspunkte zu vergeben.

Somit ist der Zwischenstand nach dem Most-Wochenende zugleich der Meisterschaftsendstand.

Wir gratulieren sehr herzlich allen Meistern und Platzierten!

Triumph-Challenge 2020: 1. Markus Geuthner, 2. Alfons Brandl, 3, Johannes Gauerke

Triumph Street Triple-Cup (Division 765) 2020: 1. Ulrich Bonsels, 2. Michael Mende, 3. Kai Süßlin

Triumph Street Triple-Cup (Division 675) 2020: 1. Uwe Kantimm, 2. Alwin Heiberger, 3. Sebastian Strauch

Nachwuchsfahrer Nick Eiberger zeigt 2020 klar aufsteigende Ergebnisse. Quick Nick möchte 21 weiter im T-Cup an seinem Speed arbeiten. Foto: Martin Wölfle

Der Plan für 2021.

Die unverbindliche Interessentenliste für 2021 ist bereits jetzt prima gefüllt: 36 plus X. Es ist davon auszugehen, dass mit Ausschreibung Mitte November kaum mehr als 5 Plätze in den freien Verkauf gehen werden. 39 ist die Obergrenze für unseren geplanten Rennkalender inkl. Schleiz, also für die Teilnahme an allen sechs Rennwochenenden, 42 für die Variante ohne Schleiz, also insgesamt fünf Wochenenden. Also heißt die Schlagzahl für 2021: 39 plus 3. Und keine Angst, der hohe sportliche Wert der T-Series bleibt auch 2021 erhalten, da zwei schnelle Ex-T-Challenger wieder zurück zur T-Family wollen.

Für 2021 soll endlich wieder Hockenheim in der bei Motorradrennfahrern beliebten IDM-Variante auf dem Plan stehen. Daneben gelten als gesetzt: Lausitzring (Christi Himmelfahrt-Wochenende), Oschersleben, Schleiz und Most. Weiterhin habe wir auch den Nürburgring angefragt, um das noch zu ergänzen.

Sechs Rennwochenenden sind in Planung, was auch in der Absage von Schleiz in diesem Jahr und Eurem Guthaben zu tun hat bzw. mit dem leider Corona-verkorsten Brünn-Wochenende.

Schleiz 2019: Alfons Brandl, Vize-Camp 2020, plant für 2021 ebenso für die T-Challenge, wie der neue Camp Markus Geuthner (Mitte). Ex-Meister 20, Martin Exner, plant sein Comeback in der T-Challenge für 21. Foto: Petra Geuthner

Die Strecken für 2021 werden in nachfolgender Reihenfolge lauten:

April 21: Auftakttraining auf einer beliebten deutschen Rennstrecke (2 Tage)

Mai 21: Auftaktwochenende auf dem Lausitzring (Christi Himmelfahrt)

Juni 21: Brünn

Juli 21: Oschersleben

Juli 21: beliebte deutsche Rennstrecke (Strecke & Termin: t.b.a.)

August 21: Schleiz

September 21: Most

Wir werden für 2021 folgende Optionen ausschreiben:

39 Startplätze in den bekannten Klassen (T-Challenge, T-Cup 675 und T-Cup 765) für 6 Rennwochenenden (inkl. Schleiz). Preis: t.b.a. 

bis zu 5 Startplätze für 5 Rennwochenenden (exklusive Schleiz). Preis: t.b.a.

Gaststartplätze können wir mit Ausschreibung (ca. Mitte 11/2020) je nach Verfügbarkeit anbieten (Preis: 559 Euro).

Unser T-Series-Paket für 2021 umfasst: 

*Exklusive T-Series Zeitblöcke bei jeder Veranstaltung, kein Mix mit anderen Marken / Klassen

*bis zu 4 Quali-Blöcke (Samstags), Warm-Up (Sonntag), 2 T-Series-Rennen je Wochenenden

*Teilnahme an GEC-Läufen zum absolut fairen Tarif von 60 Euro pro 3er-Team (sofern angeboten und verfügbar)

*Bridgestone-Reifendienst bei allen Veranstaltung, T-Series-Sportfahrerkonditionen

*T-Series-Hospitality für alle Teilnehmer inkl. Friends & Family, Wurst & Bier-Meet&Greet, Kaffee/Softdrinks, Lunchpaket etc. von und mit unserem Maitré de Hospitality, Rolf Maaßen.

*exklusive technische Betreuung durch Lars Sänger (Motorradkte Gera), Öhlins-Fahrwerkservice, Triebwerk, Unterstützung bei Sturzschäden, Ersatzteile (in Kooperation mit Motorrad-Strecki)

*Sonderkonditionen für eingeschriebene Fahrer bei folgenden T-Series-Partner: SBF-Motorrad, Bodis, Bridgestone, X-lite, ABM, Motorrad-Stecki & more to come.

Wie geht es weiter?

Wir arbeiten mit Hochdruck an der Ausschreibung der T-Series für 2021. Wir möchten natürlich weiterhin mit Michael Dangrieß  / BiPro / Maxx-Moto arbeiten.

Auch für 2021 wird es große Pakete inklusive Triumph Street Triple 765 RS in Kooperation mit SBF und sehr sinnvollem Zubehörpaket geben.

Wenn die Ausschreibung druck- und spruchreif ist erhalten im 1. Schritt alle, die sich auf die unverbindliche Interessentenliste für 21 gesetzt haben vorab und exklusiv für 3 Tage die Möglichkeit sich mit den Modalitäten für 21 vertraut zu machen. Wir halten am Bewährten fest, preislich folgt eine Anpassung, so viel sei verraten.

Danach folgt die Veröffentlichung der Ausschreibung 2021 für alle anderen Interessierten.

Sportlich werden alle drei Klassen ihr hohes Niveau halten, so viel sei schon verraten. Die üblichen Verdächtigen inkl. der Podiumskandidaten wollen den T-Series die Treue halten, einige schnelle sehr wohl Bekannte, planen zudem die Rückkehr für 2021. Danke für diesen phantastischen Vertrauensbeweis.

Stay save and stay tuned!

 

T-Series-Saison 2020, beendet in Kompaktform.2020-09-29T11:54:54+02:00

Mega-Finale Brünn abgesagt wegen Reisewarnung für Tschechien

Großes Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Unser T-Series-Finale Brünn stünde kurz jetzt bevor, fingers crossed, dass jetzt nix mehr dazwischen kommt, was wir nicht beeinflussen können. Und genau so kam es leider. Am 23.9.20 warnte das RKI generell vor Reisen in die Tschechei mit zwei Ausnahmen, zu denen die Region Brünn leider nicht gehört.

Nach Bekanntwerden der Reisewarnung kamen die Absagen der Teilnehmer im Minutentakt rein, das Gros des Feldes reiste nicht an. Obwohl das Training von Bike Promotion stattfindet und man sich in Brünn auf der Rennstrecke per Schnelltest auf Corona testen lassen kann, ein verständliches Verhalten.

Nur logisch, dass wir als Veranstalter ebenfalls reagieren musste und für in Brünn stattfindende Rennen unter Beteiligung von T-Series-Teilnehmern nicht in die offizielle Jahreswertung aufnehmen werde. Keine Punkte also, denn das hätte in keiner Weise dem Failplay entsprochen, für das die Serien bekannt sind.

Ein gesonderter Blog zu Ehren der Meister und Platzierten folgt alsbald.

Heute schon an Morgen denken. Erste Ideen für 2021.

Die unverbindliche Interessentenliste für 2021 ist bereits jetzt erfreulich gut gefüllt: 35 plus X an mündlichen Zusagen. Ich gehe davon aus, dass mit Ausschreibung Mitte November kaum mehr als 5 Plätze in den freien Verkauf gehen werden. 39 ist die Obergrenze für unseren geplanten Rennkalender inkl. Schleiz, also für die Teilnahme an allen sechs Rennwochenenden, 42 für die Variante ohne Schleiz, also insgesamt fünf Wochenenden. Also heißt die Schlagzahl für 2021: 39 plus 3.

Für 2021 steht endlich wieder Hockenheim in der bei Motorradrennfahrern beliebten IDM-Variante auf dem Plan. Daneben gelten als gesetzt: Lausitzring (Christi Himmelfahrt-Wochenende), Oschersleben, Schleiz und Most.

Die Tendenz für 21 geht in Richtung sechs Rennwochenenden, was auch in der Absage von Schleiz in diesem Jahr und Eurem Guthaben zu tun hat.

Die Strecken werden in nachfolgender Reihenfolge lauten:

April 21: Auftakttraining auf einer beliebten deutschen Rennstrecke (2 Tage)

Mai 21: Auftaktwochenende auf dem Lausitzring (Christi Himmelfahrt)

Juni 21: Brünn

Juli 21: Oschersleben

Juli 21: beliebte deutsche Rennstrecke (Strecke & Termin: t.b.a.)

August 21: Schleiz

September 21: Most

Aus Euren Reihen kam der interessante Vorschlag für 21 möglichst nur noch auf deutschen Strecken zu veranstalten, auch wegen Corona/Covid-19. Da ich mit meinen Renntrainings namens Bridgestone Riding School
ganz bewusst auf deutsche Strecke setze, würde ich dieser Idee natürlich liebend gerne folgen. Leider macht uns aber die Anzahl geeigneter deutschen Strecken bzw. die Verfügbarkeit von Wochenendterminen einen Strich durch die Rechnung.

Auswahl deutscher Strecke für Hobbyracing ist überschaubar

In Deutschland stehen für lizenzfreie Rennveranstaltungen folgende Strecken zur Verfügung:

Oschersleben, Lausitzring, Hockenheimring und die temporären Naturrennstrecken Schleiz und Froburg.

Zum nun vor allem bei einem einzelnen Herrn in NRW aufkommenden „Ja, aber…“ sei erklärt: Der populäre Nürburgring GP-Kurs ist für uns schon alleine wegen des enormen Preisniveaus unerreichbar. Nicht mal die IDM möchte sich diese wundervolle Strecke exklusiv leisten und fuhr deshalb 2019 als Sidekick des Truck-GP.

Und, last on the list, auf dem wundervollen Sachsenring haben wir leider 2017 die sehr bleibende Erfahrung gemacht, dass Hobbyracing auf T-Series-Niveau leider zu laut ist. Und noch dazu nur Wochentags möglich.

Tolle Partner machen weiter. Und das ist sowas von gut so.

SBF in Eningen, unser exklusiver Triumph-Motorrad-Partner möchte sein Engagement inklusive der Bodis-Endschalldämpfer ebenso fortführen, wie ABM mit seiner Fußrastenanlage. Mit Motorex stehen wir ebenso in guten Gesprächen, wie mit X-lite.

Und natürlich würde es mich ganz besonders freuen, wenn das Engagement von Famila / Björn Marzahl weiterlaufen könnte. Für uns ganz klar die Innovation des Jahres: Lunchpakete. Einfach besser als gut!

Und über den Reifenpartner brauchen wir auch nicht zu diskutieren, da wir den bestmöglichen Partner haben: Bridgestone.

Mega-Finale Brünn abgesagt wegen Reisewarnung für Tschechien2020-09-25T16:05:07+02:00

Most, leider unvollendet.

Heiß wie Frittenfett. Alles startklar für ein phantastisches Rennwochenende. Hätte so schick werden können.

Hätte das perfekte Rennwochenende werden können. Die T-Series 2020, heiß wie Frittenfett nach der Absage des Schleiz-Wochenendes im Juli, dazu bestes Wetter auf einer der Lieblingsstrecke der Drillings-Bande: Most. Hätte, wie gesagt. Sollte aber nicht sein.

Schon in der Qualifikation am Samstag knisterte es gewaltig. Top-Zeiten bei optimalen Strecken- und Wetterbedingungen. Das Fahrerlager bestens gefüllt, der Zeitplan pickepacke voll mit bestens gepackten Fahrerfeldern. Die IBPM von Maxx Moto-Mastermind Michael Dangrieß hat sich wahrhaft als zweite Kraft gleich nach der Internationalen Deutschen Meisterschaft etabliert und die Corona-bedingten Klippen trickreich umschifft. Das Konzept passt, der Zulauf ist dementsprechend einfach nur gewaltig. Pures und professionell organisiertes Racing, ohne jeglichen Schnickschnack. Das passt und die T-Series ist im zweiten Jahr unter neuer Flagge mächtig stolz darauf ein respektierter Teil dieser wundervollen Szene zu sein.

Man on an Mission. Alfons Brandl, Hardrocker, dominierte die T-Challenge in Most und liegt im Meisterrennen in aussichtsreicher Position. Foto: Dirk Gündra

Tolles und hartes Quali am Samstag, wie erwähnt. Mit einem Alfons Brandl, der wie entfesselt mit seiner betagten, aber bestens gepflegten Triumph Daytona 675 dominierte. Brandl, sowieso für jeden Schabernack zu haben, deutete seine überragende Form bereits beim inzwischen traditionellen Meet& Greet der gesamten Bande beim Grillabend am Freitagabend an. Der bekennende AC/DC-Fan feierte das 40jährige Jubiläum der ikonischen LP „Back in Black“ der australischen Hard Rock-Combo mit einem entfesselten Luftgitarrenspiel inklusive gekonnten Handständen und brillierte dann am Samstag in den Trainings. Logisches Resultat: Pole Postion. Einmal mehr bewies seine „Tona“, deren Triebwerk in Grundfesten der IDM-Supersport 2008 (!) entspricht, was für ein unglaublicher Wurf dieses Dreizylinder-Konzept noch immer darstellt. Eine Legende, wahrhaft.

Knapp hinter Alfons Brandl holte sich Meisterschaftsmitfavorit Markus Geuthner, den die Schleiz-Absage als Lokalmatador besonders schmerzte, die zweite Startposition. Markus wirkt in 2020 gelassener und fährt konstant schnell, leistet sich dabei weniger Fehler. Auch hier zeigt sich, welch tolle Schule die T-Series darstellt, egal auf welchem Level sich der jeweilige Teilnehmer gerade befindet. Platz Nummer Drei sicherte sich der Dominator der T-Cup-Division 765, Uli Bonsels. Der Altmeister lies auch in Most keinen Zweifel daran, dass er seinen hart erkämpften Titel verteidigen möchte. Einmal mehr zeigte der Führende in der 675er-Divsion, Uwe Kantimm, das die leistungstechnisch unterlegene 675er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Platz 12 im Quali mit einer 1.47, 847 min sind aller Ehren wert. Außerdem Beleg dafür, dass die gut besetzte Old-School-Klasse mit teils 10 Jahren alten Motorrädern auch in 2021 einen Platz in der T-Series mehr als redlich verdient hat. Mithin eine verdammt günstige Möglichkeit wirklich ehrenhaften Hobby-Rennsport zu betreiben. Die kleinen Triple gelten als nahezu unverwüstlich und stellen ihre Piloten vor keinerlei technischen Rätsel.

Zwei Rennen am Sonntag auf dem Tableau. Ein Novum, dass im Vorfeld der Veranstaltung natürlich zu Diskussionen führte. Ein Format, dass zumindest in Most leider nicht funktionieren sollte.

Zusammenfassung Lauf 1: Hart, aber herzlich. 41 von maximal zulässigen 42 Startern gingen ins Rennen. Gänsehaut beim Start angesichts der monumentalen Geräuschkulisse. Intensive Zweikämpfe in allen Regionen des Feldes, keine Zeit zum Ausruhen. Dabei noch spektakuläre Offroad-Einlagen, siehe beigefügtes Video von Chrissi Rubin. Kurzum, ein wahrhaft heißes Rennen, mit allem, was Cup-Racing ausmacht. Tolles Finish in allen Klassen. Alfons Brandl holt souverän den Laufsieg vor Markus Geuthner und Spätstarter Johannes Gauerke in der T-Challenge. Uli Bonsels lässt in der 765er-Division des T-Cups, gefolgt von Luca Sammet, der seinen verletzten Papa Axel wahrhaft würdig vertritt. Dritter wird der immer schneller werdende Michael Mende.

Und in der 676er-Klasse des T-Cups holt sich einmal mehr Uwe „Celle“ Kantimm die volle Punktzahl ab vor seinem ewigen Kollegen Alwin „The Brake“ Heiberger, gefolgt vom Youngster des Trios, Sebastian Strauch.

Lauf 2 steht leider unter keinem guten Stern. Zwecks schwerem Startunfall in der IBPM-Superbike, gute Besserung an unseren Freund Billy Hilbert auf diesem Wege, kracht es nach langer Startverzögerung auch im Rennen der T-Series nach wenigen Runden. Keine schweren Folgen für Leib und Seele der Beteiligten, aber ein Neustart ist zwecks Zeitmangels nicht möglich. Eine Wertung von zwei fliegenden Runden schließt sich auch aus. Also Einstellen aller Kampfhandlungen, dafür wird in Brünn beim Finale am 26. und 27.9. dann erstmals in drei Rennen gestartet.

 

Hobbyracer aus dem vielzitiertem Bilderbuch: Uli Bonsels, rasender Triumph-PR-Mann, auf Meisterschaftskurs in der 765er-Klasse des T-Cups. Uli lebt den T-Cup. Foto: Dirk Gündra

In Brünn steht ein würdiges Finale 2020 an. Drei Rennen an einem Wochenende, das gab es noch nie.

Finale in Brünn, auf dieser faszinierenden GP-Strecke, das verspricht vor allem in der T-Challenge maximale Spannung.

So Einreise-Verbote uns keinen Strich durch die Rechnung machen werden. Die komplette Gaststartarmada aus der Schweiz rund um Ex-Meister Erich Peter musste deshalb leider passen. Was hätten wir uns über die Eidgenossen gefreut. Leider nicht änderbar. Aber was nicht ist, kann ja 2021 wieder werden. Schon jetzt ist die Interessenten-Liste für 2021 bestens gefüllt. An die 20 T-Series-Starter haben Ihren Willen geäußert ihr Engagement in der T-Series-Family auch 21 fortzusetzen.

Fürs Finale ist deshalb bestens vorgesorgt. 200 Würste und 180 Liter Fassbier werden nächsten Donnerstag den weiten Weg nach Brünn in Angriff nehmen. Den Zeitplan und allen weiteren Infos, insbesondere den Haftungsausschluss etc. findet ihr hier.

Die T-Series-Hospitality wird sich oberhalb der Boxenanlage in der Nähe der Tankstelle ansiedeln, um allen, die von Sonntag auf Montag ein klein wenig die grandiose Saison feiern wollen, eine Heimstadt zu bieten.

Schon jetzt steht fest, dass die wichtigsten Partner unserer beliebten Serie, mithin der größten Triumph-Hobbyrennserie weltweit, auch 2021 die Treue halten werden. Auch dafür ganz herzlichen Dank! Besonders erfreulich: Lars Sänger von Motorradke Gera übernimmt 2021 die technische Betreuung der T-Series vor Ort als exklusiver Partner.

 

 

Most, leider unvollendet.2020-09-17T09:05:09+02:00

Neuer Zeitplan fürs Finale in Brünn mit drei Rennen!

Aufgrund der noch zu berichtenden Most-Geschichte, die leider mit einem Abbruch von Rennen 2 der T-Series endete, das nicht gewertet wurde, feiern wir in Brünn am 26. und 27.9. ein wirklich würdiges Finale mit 3 Rennen an einem Wochenende.

Ganz herzlichen Dank an unseren Veranstalter Maxx-Moto aka. Michael Dangrieß, der einen spannenden Zeitplan ausgearbeitet hat.

 

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Neuer Zeitplan fürs Finale in Brünn mit drei Rennen!2020-09-08T16:08:06+02:00

Nennliste Most, sold out!

Weil ja einige enorm fleissige Teilnehmer aktuell bereits in Most ihre Klingen schärfen, hier nun die provisorische Nennliste für unseren Most-Ausflug am 5.-6. September 2020. Hier findet Ihr schon mal den Zeitplan.

 T-Cup / T-Challenge 2020  DivisionGaststarter
1ArnoldDanielDaytona 765 LET-Challenge
2BonselsUlrichStreet Triple RS 765T-Cup 765
3BrandlAlfonsDaytona 675T-Challenge
4DatsisEfstathiosStreet Triple 675 RT-Cup 675
5DufftMichaelDaytona 675T-Challengex
6EhrlichOliverStreet Triple 765 RST-Cup 765
7EibergerNick Street Triple 765 RST-Cup 765
8ForkeBenjaminDaytona 675T-Challenge
9GauerkeJohannesDaytona 675T-Challenge
10GeistUweDaytona 765 M2T-Challenge
11GeroldKevinDaytona 675T-Challenge
12GeuthnerMarkusDaytona 675T-Challenge
13Haas Hans-WernerDaytona 765 M2T-Challenge
14HeibergerAlwinStreet Triple 675 RT-Cup 675
15HeidlerTobiasDaytona 765T-Challenge
16HermstedtOliverDaytona 675T-Challenge
17KantimmUweStreet Triple R 675T-Cup 675
18KielholzBurkhardStreet Triple RS 765T-Cup 765
19KlierStefanDaytona 675T-Challenge
20KockPaulDaytona 675T-Challenge
21KockJörgStreet Triple RS 765T-Cup 765
22KrassmannRolfStreet Triple RS 765T-Cup 765
23KuhnTobiasDaytona 675T-Challenge
24MarquezFranciscoDaytona 675T-Challenge
25MarzahlBjörnStreet Triple 765 RST-Cup 765
26MendeWinfriedDaytona 675 RT-Challenge
27MendeMichaelStreet Triple 765 RST-Cup 765
28MiethlingDominikStreet Triple 765 RST-Cup 765
29PetersMoritzStreet Triple 765 RST-Cup 765
30PospisilSvenStreet Triple 675 RT-Cup 675
31PraschakMichelStreet Triple 765 RST-Cup 765
32ReidtJürgenStreet Triple RS 765T-Cup 765
33RubinChristinaDaytona 675T-Challenge
34SammetLucaStreet Triple 765 RST-Cup 765
35ScheitAlexanderStreet Triple 675 RT-Cup 675
36SchwindtHaraldDaytona 675T-Challengex
37StrauchSebastianStreet Triple 675 RT-Cup 675
38SüsslinKaiStreet Triple 765 RST-Cup 765
39SüsslinHorstStreet Triple 765 RST-Cup 765
40SüsslinKimStreet Triple 675 RT-Challengex
41ThomaChristianStreet Triple RS 765T-Cup 765
42WeisweilerDanielStreet Triple 765 RST-Cup 765
Nennliste Most, sold out!2020-08-16T11:08:50+02:00

Absage German TT Schleiz und die Alternative

Wäre ja auch zu schön gewesen. Und letzte Woche waren wir noch sehr optimistisch. Dennoch Hut ab vor unserem Rennveranstalter Michael Dangrieß, der beinahe das Unmögliche möglich gemacht hätte. Nun steht ein Alternativtermin in Schleiz Mitte Oktober zur Diskussion. Ich bin als Promotor der T-Series offen für Eure Ideen. Pragmatisch gesehen könnte der Termin als Sondertermin funktionieren, also ohne Einfluss auf unsere Meisterschaft(en).

Bevor Ihr nun Ende August mit der Familie und den Schwiegereltern zum Wanderwochenende in den Harz müsst, hier Eure Alternative: Bilster Berg, 23. und 24.8.2020, wo für eingeschriebene T-Series-Starter ein Sonderpreis von 399 statt 469 Euro für zwei Tage Bock auf Ballern gilt.

Hier nun die Nachricht von Michael Dangrieß im Wortlaut:

Liebe Teilnehmer,

mit großem Bedauern müssen wir Euch mitteilen, dass die Veranstaltung leider nicht stattfinden kann.

Der Grund liegt nicht in der Corona- Problematik, da waren wir mit unserem Schutzkonzept erfolgreich, sondern in der Tatsache, dass in der Kürze der Zeit zu viele Probleme mit der Streckensicherung und sonstigen Ausstattung der Veranstaltung auftraten. Niemand hatte damit gerechnet, dass nun doch eine Veranstaltung auf dem Dreieck stattfinden könnte. Der wesentlichste Hinderungsgrund ist eine Baustelle im Bereich der Stadtkurve, die ursprünglich ganz anders geplant war, wegen der „Corona-Pause“ aber vorgezogen wurde. Neben den Ablaufproblemen, die ein Baustellenbetrieb am Rande der Strecke mit sich brächte können wir das Risiko nicht eingehen, dass sich dort ein Fahrer verletzt oder Schlimmeres passiert, weil sich in der Auslaufzone bzw. in den Sicherheitsbereichen eine Baustelle befindet.Unsere sehr intensiven Versuche, die Situation irgendwie mit Kompromissen zu lösen sind leider nicht erfolgreich gewesen.

Die gezahlten Beträge verbleiben natürlich auf Euren Kundenkonten und können bei anderer Gelegenheit zu 100% eingesetzt werden. Für Oktober ist eine Cup-Veranstaltung im Gespräch, wir halten Euch dazu auf dem Laufenden.

Ansonsten bleiben Euch diese Events für dieses Jahr zur Auswahl: der 03.-04. August Oschersleben, 04.-06. September Most/CZ, 07.-08. September Oschersleben, 21.-27. September Brno/CZ

Mit tieftraurigen Grüßen
Euer Team von Bike Promotion / MAXX Moto
Michael Dangrieß
Geschäftsführer

Absage German TT Schleiz und die Alternative2020-07-29T11:03:55+02:00

Das (fast) perfekte Wochenende

Was vor wenigen Wochen noch niemand ernsthaft für möglich gehalten hatte, wurde in Oschersleben wahr. Der Traum vieler Hobbyracer: endlich wieder echtes Racing mit allem Drum und Dran. Und stehenden Starts. Rückblick auf ein fast perfektes Rennwochenende der T-Series 2020 auf ihrer Sehnsuchtsstrecke in der Magdeburger Börde.

Wehe, wenn sie losgelassen.

Nein, kein Titel eines 1970er B-Movie im Rocker-Milieu. Sondern eine aus heutiger Sicht reichlich dünne, wenngleich toll besetzte 1950er-Jahre-Komödie mit dem legendären Peter Alexander in der Hauptrolle. Ein grandioser und oft unterschätzter Alleskönner, am Rande bemerkt. Wehe also, wenn 42 Triumph-Ladies und Gentlemen endlich wieder offiziell ihren Bock auf Ballern ausleben dürfen. Das kann, muss aber nicht immer gut gehen.

Schon am Donnerstagabend musste die ersten Teilnehmer die Segel streichen, weil sie zu Boden gegangen waren und die Sturzfolgen für Mensch bzw. Maschine ein Weitermachen sinnlos erscheinen lies. Und auch das freie Training am Freitag und der abendliche German Endurance Cup-Lauf, bei dem unsere T-Cupper und T-Challenger sehr rege teilnahmen, Kunststück, die Teilnahme ist gratis für unsere Fahrer und Trainingszeit wertvoll, nicht nur in diesen Tagen. Leider beendete T-Cup-Podestkandidat Marc Jürgens via Highsider das Langstrecken-Rennen im Röntgenzimmer des nahegelegenen Krankenhaus. Sein Mittelhandbruch muss mittels Titanplatte verstärkt werden. Marc, Schwabe, aber erstaunlicherweise dennoch grosser Optimist, rechnet sich fürs Saisonfinale Brünn vage Chancen auf ein Comeback aus. Hinter der Boxenmauer, wohlgemerkt, Fingers crossed für diesen Plan, Marc. Und gute Besserung.

42 Starter hatte ursprünglich genannte fürs Oschersleben-Wochenende, 39 gingen schließlich ins erste Rennen. Foto: Dirk Gündra

Corona macht schnell. Wirklich wahr.

Schon das Zeittraining am Samstag endete dann mit einer faustdicken Überraschung. Paul Kock (T-Challenge) holte mit seiner 675er Daytona die Pole. Fix war der junge Mann ja schon immer, dennoch scheint die durch Corona verlängerte Winterpause dem Speed vieler Teilnehmer keinen Abbruch getan zu haben. Im Gegenteil. Und nicht nur bei Paul Kock war auf der Uhr ein deutlicher Sprung nach vorne zu beobachten.

Axel Sammet (links) und Uli Bonsels kämpften im ersten Rennen in Oschersleben mit harten Bandagen. Leider endete der Fight mit einem bedauerlicher Rennunfall. Sammet verletzte sich dabei und erklärte seine Saison für beendet. Gute Besserung! Foto: Martin Wölfe

Was Samstagnachmittag beim ersten Rennen dann beim Blick auf den Zeitmonitor leicht zu verfolgen war. Zumindest Live-Timing-Profis blieb dabei auch ein beinharter Zweikampf der heißesten Titelkandidaten in der 765er-Klasse des T-Cups nicht verborgen. In den Hauptrollen: Uli Bonsels, amtierender Meister dieser Division und sein gar nicht mehr junger, aber überaus kampfeslustiger und schneller Herausforderer Axel Sammet.

Leider gab es, so spielt das Leben manchmal, kein Happy End. Das Drama in Kurzform: Letzte Runde, vorletzte Kurve, Berührung, Sturz beider Kontrahenten. Folge: Axel Sammet erklärte nach Krankenhausbesuch seinen Saison zwecks Rückenverletzung für beendet. Ob die Titelverteidigung für Uli Bonsels ein Selbstläufer wird, darf dennoch bezweifelt werden. Denn, wir erinnern uns, die Corona-Pause führte zu erstaunlichen Zeitenverbesserungen. So auch bei Kai Süßlin, Sproß der südbadischen Hobbyracer-Dynastie, die Vater Horst Süßlin, ebenfalls T-Cupper, erfolgreich begründet hat. Kai holte sich nach dem Ausfall der Herren Sammet und Bonsels den Klassensieg vor T-Cup-Legende und Oschersleben-Intimus Hajo Ammermann und Newcomer Michael Mende.

Uwe Kantimm und Alwin Heiberger dominieren die 675er-Klasse des T-Cup

Sehenswert war auch der Kampf der Altmeister Uwe Kantimm und T-Cup Frohnatur Alwin Heiberger in der wiedererstarkten 675er-Klasse, die auch 2021 wieder ausgeschrieben werden soll. Gerade für Neueinsteiger ins Hobbyracing-Geschäft eine vergleichsweise günstige Gelegenheit sich mit erfahrenen Sportkameraden zu messen und hoffentlich schnell zu lernen. Gut zu verfolgen bei Sven Pospisil und Efstathtios Datsis, die beide ein solides erstes Rennen ablieferten.

Lauf 1 entschied Uwe Kantimm für sich, in Lauf 2 drehte Alwin den Spieß um und holte maximale Punktzahl. Beide Kämpen erreichte dabei erstaunliche 1.39er-Rundenzeiten.

Fahrwerks-Spezialist Lars Sänger überrascht auch mit allen Wassern gewaschene Menschen, wie ABM-Vertriebschef Detlef Achterberg mit seinen raffinierten Zaubertricks! Foto: Martin Wölfe

Partner des Wochenendes: ABM

Lange mussten wir allen warten, doch just in time vor dem Oschersleben-Wochenende machte ABM sein Versprechen wahr und lieferte die eigenes für die Triumph Street Triple 765 konzipierte „raceflex“-Fußrastenanlage aus, die aber auch für ältere Modelljahre adaptiert werden kann. Und nicht nur das. ABM-Vertriebschef Detlef Achterberg lies es sich, einer alten Tradition folgend, nicht nehmen höchstpersönlich in Oschersleben zu erscheinen, um sich und ABM mal vorzustellen. Und mit Martin Wölfle hatte er auch noch einen prima Fotografen mit im Gepäck.

Es war schon immer wichtig einen guten Plan zu haben. Detlef Achterberg hat selbigen. Foto: Martin Wölfe

Mann des Wochenendes: Johannes Gauerke, Mister T-Challenge

Johannes wer? Genau. Den hatte niemand so wirklich auf der Uhr. Im Training mit guter Leistung unterwegs, aber dennoch ein gutes Stück hinter Polesetter Paul Kock zurück, drehte Bruder Johannes, der ein wenig wie der jüngere Bruder von Rammstein-Keyboarder Flake wirkt,  im 1. Rennen aber mal so richtig auf und holte sich einen souveränen Sieg vor Markus Geuthner und Paul Kock.

Und auch in Rennen 2 lief der Zieleinlauf in der T-Challenge schiedlich und friedlich in dieser Reihenfolge ab, da Altmeister Alfons Brandl, Vize-Meister der T-Challenge 2019, beim Start zu früh gezuckt hatte und dafür eine Zeitstrafe kassierte.

In der T-Cup 765er-Division bescherte sich Uli Bonsels mit dem Klassensieg einen halbwegs versöhnlichen Sonntagnachmittag, sein neuer Kronprinz Kai Süsslin bestätigte mit dem zweiten Platz seine tolle Form, Michael Mende sicherte sich Platz 3.

Johannes Gauerke beim technischen Check von und mit Rolf Maaßen. Im Hintergrund wie immer bestens gelaunt: Gauerkes schnelle MotoMonster-Teamkollegin Chrissi Rubin und Burkhard Kielholz, Grandseigneur des T-Cups. Foto: Martin Wölfe

Das (fast) perfekte Wochenende2020-07-27T09:04:35+02:00

Ready to rumble in Osch

Die Vorzeichen für das zweite Rennwochenende in Oschersleben stehen gut, inklusive Wettervorhersage. Besonders stolz darf die Triple-T-Series-Family auf die Starterliste sein: 42. Sold out!

 T-Cup / T-Challenge 2020  DivisionWunschstartnummer
1AmmermannHajoStreet Triple RS 765T-Cup 76545
2ArnoldDanielDaytona 765 LET-Challenge54
3BonselsUlrichStreet Triple RS 765T-Cup 76513
4BrandlAlfonsDaytona 675T-Challenge22
5DatsisEfstathiosStreet Triple 675 RT-Cup 675366
6EhrlichOliverStreet Triple 765 RST-Cup 76535
7EibergerNick Street Triple 765 RST-Cup 76597
8ForkeBenjaminDaytona 675T-Challenge29
9GauerkeJohannesDaytona 675T-Challenge52
10GeistUweDaytona 765 M2T-Challenge141
11GeroldKevinDaytona 675T-Challenge31
12GeuthnerMarkusDaytona 675T-Challenge95
13HaasHans-WernerDaytona 765 M2T-Challenge66
14HeibergerAlwinStreet Triple 675 RT-Cup 67558
15HeidlerTobiasDaytona 765T-Challenge90
16HermstedtOliverDaytona 675T-Challenge675
17JürgensMarcStreet Triple RS 765T-Cup 76575
18KantimmUweStreet Triple R 675T-Cup 67568
19KielholzBurkhardStreet Triple RS 765T-Cup 765257
20KlierStefanDaytona 675T-Challenge44
21KockPaulDaytona 675T-Challenge49
22KockJörgStreet Triple RS 765T-Cup 76569
23KrassmannRolfStreet Triple RS 765T-Cup 7653
24KuhnTobiasDaytona 675T-Challenge350
25MarquezFranciscoDaytona 675T-Challenge21
26MarzahlBjörnStreet Triple 765 RST-Cup 765185
27MendeWinfriedDaytona 675 RT-Challenge561
28MendeMichaelStreet Triple 765 RST-Cup 765587
29MiethlingDominikStreet Triple 765 RST-Cup 765999
30PetersMoritzStreet Triple 765 RST-Cup 76599
31PospisilSvenStreet Triple 675 RT-Cup 67541
32PraschakMichelStreet Triple 765 RST-Cup 76576
33ReidtJürgenStreet Triple RS 765T-Cup 76573
34RubinChristinaDaytona 675T-Challenge290
35SammetAxelStreet Triple 765 RST-Cup 7655
36ScheitAlexanderStreet Triple 675 RT-Cup 67536
37StrauchSebastianStreet Triple 675 RT-Cup 67577
38SüsslinKaiStreet Triple 765 RST-Cup 765108
39SüsslinHorstStreet Triple 765 RST-Cup 76563
40ThomaChristianStreet Triple RS 765T-Cup 765169
41TyssSebastianStreet Triple 765 RST-Cup 76586
42WeisweilerDanielStreet Triple 765 RST-Cup 76582

Dem beigefügtem Fahrerlagerplan kündet von der frohen Botschaft, dass wir unseren angestammten Standort „Pitlanes End“ wieder einnehmen dürfen an den Boxen 29/30.

Wichtige Info in Kurzform:

  1. Wir werden ab Freitagvormittag startklar für unsere Teilnehmer sein.
  2. Meet & Greet am Freitagabend ab 18.30 Uhr, danach virtueller Streckenrundgang von und mit Uli Bonsels.
  3. Bitte haltet die gelernten Hygieneregeln ein!
  4. Zum Prozedere bei Einfahrt zur Strecke bzw. in der Anmeldung gab es Info per Mail.
  5. Die geplanten Rennen sind mit stehendem Start geplant.
  6. Die Duschen sind geöffnet.
  7. Anzahl Begleitpersonen ist nicht eingeschränkt.
  8. Zeitplan Oschersleben 2020

 

Ready to rumble in Osch2020-07-15T14:37:56+02:00

Zeitpläne Oschersleben und, Achtung, Schleiz

Werte T-Series 2020,

Lockerungen in den allermeisten Bundesländern, auf der anderen Seite Lock-Downs im Land der Küchenmöbelhersteller und Schweineschlachter. Was lernen wir daraus? Diese Pandemie wird uns noch eine geraume Zeit im Griff haben.

Deshalb stimmt es mich verhalten optimistisch, dass wir potzblitz einen Zeitplan für Schleiz online verfügbar haben. Bedeutet jetzt noch nicht, dass wir grünes Licht haben, aber stimmt einen schon deutlich freundlicher.

Weitere frohe Botschaft: Der Zeitplan für Oschersleben wurde etwas benutzerfreundlicher gefasst. Hajo Ammermann, der Oschersleben ja als sein Wohnzimmer begreift und auf dessen legendäre Novelle „35“ wir noch immer gespannt warten, könnte es sogar pünktlich zu Kaffee und Kuchen heim zu seinen Lieben nach Nordstemmen schaffen, denn unser zweites Rennen am Sonntag, 19.7.20,  sollte 11.55 Uhr bereits über die Bühne gegangen sein. Die Sache mit dem heimatlichen Kuchentisch freut ganz sicher auch unseren Süßwaren-Fan Karsten Bartschat, am Rande bemerkt.

Was Euch sonst noch erwartet: Ausgabe von Motorex-Schmiermitteln für alle fix eingeschriebenen Fahrer plus Verteilung der offiziellen T-Series-2020-T-Shirts. Viele von Euch warten außerdem seit langer Zeit auf die Sponsoren-Patches, die, so die Götter der Paketdienste es wollen, alsbald so schnell als möglich durch mich an Euch versendet werden. Gleiches gilt für die sehnlichst erwarteten ABM-Fußrastenanlagen, die in Produktion sind. ABM-Vertriebschef Detlef Achterberg hat sich ein Hotel in Oschersleben gebucht, um Euch persönlich kennenlernen zu können. Er würde niemals nie mit leeren Händen in die Magdeburger Börde reisen, deshalb geht bitte sicher davon aus, dass Ihr die Anlagen pünktlich vorab erhaltet.

Natürlich hoffen wir das auch für die von Euch georderten X-lite-Helme, die teils lieferbar sind, teils noch in Italien produziert werden müssen (z.B. Stoner-Replika). Gebt bitte gerne Rückmeldung, so eine Lieferung bei Euch eingetroffen ist.

Hinweise zu Ablauf: Das BiPro-Freitagstraining am 16.7.20 in Oschersleben ist offiziell ausgebucht, bitte teilt, so möglich Euren Trainingstag ggf. mit anderen Sportkameraden. Gleichzeit erfolgt auch nochmals der Hinweis, dass Ihr Freitagabend kostenlos am GEC-2-Stunden-Rennen teilnehmen könnt. Und, nein, nicht mal Hajo Ammermann schafft dieses Distanz im Alleingang. Bildet bitte Teams und meldet selbige rechtzeitig bei Nadine Bachmann. Die Startaufstellung wird in einem 20-Minuten-GEC-Zeitblock ausgefahren.

Genaue Erklärungen zu den besonderen Corona-Bedingungen zum Zeitpunkt unserer Veranstaltung erhaltet Ihr in einem gesonderten Mail.

Last but not least und aus aktuellem Anlass: 5.-6.9.2020 findet unser Most-Wochenende statt. Anscheinend ist das noch nicht bei allen Teilnehmern angekommen. Für dieses Wochenende haben wir aktuell einen Startplatz frei. Für unser Finale in Brünn (26.-27.9.2020) sind es deren 4. Kosten für einen Gaststart: 499 Euro.

 

 

 

 

 

 

Zeitpläne Oschersleben und, Achtung, Schleiz2020-06-24T13:03:18+02:00

Strages Days. Saisonauftakt auf dem Lausitzring 2020.

Triumph-T-Series starten unter Corona-Auflagen und schwierigen Wetterbedingungen hochmotiviert ihre Saison am 23./24.Mai auf dem Lausitzring. Wer hätte das vor einem Monat für möglich gehalten? Bike Promotion beschert 41 Triumph-Hobbyracern ein wirklich perfektes Rennwochenende. Trotz enorm langer Zwangspause verblüffen die Jungs und vor allem unsere Lady Chrissi Rubin mit phantastischen Trainingszeiten, die am Ende mit Meisterschaftspunkten belohnt wurden. Die Geschichte eines denkwürdigen Wochenendes.

Lange, quälende Wochen und Monate war da nur diese bleierne Shut-Down-Stimmung, die alles andere dominierte. Die Corona-Pandemie und ihre bundesweiten Verordnungen betrafen und betreffen aktuell natürlich auch unser geliebtes Hobby, die Triumph-T-Series. Eigentlich rechnete niemand mehr ernsthaft damit, dass sich daran für den 23./24.5.2020 irgendwas ändern würde. Nicht wenige Teilnehmer sahen sich schon gedanklich auf Radtour mit der Familie und einfach beim süßen Nixtun im heimischen Garten.

Doch Pusteblume, es kam zum Glück alles ganz anders. Knapp zwei Wochen vor dem geplanten Termin machte Bike Promotion-Chef Michael Dangrieß in verhaltener Zuversicht. „Könnte klappen, wenigstens mit einem Trainingswochenende“, gab er am Telefon durch. Wenige Tage später geschah dann das beinahe Magische: Wir bekamen ein Go. Zwar unter speziellen Hygiene-Maßnahmen, natürlich. Aber ein Go. In diesen verrückten Shut-Down-Zeiten. Entsprechend euphorisch reagierten 41 T-Series-Teilnehmer. Nur Francisco Marquez aus der Schweiz musste passen zwecks Reiseverbot und seiner Furcht vor einer 14tägigen Quarantäne in Deutschland.

Uli Bonsels, #13, T-Cup-Champion der 765er-Division, legte mal wieder einen perfekten Saisonstart hin. Foto: Caro Rath

Die Einlasskontrolle an der Strecke gestaltete sich überraschend einfach und fix. Auch hier hatte Mister Dangrieß in Kooperation mit dem Streckenbetreiber Dekra prima praxistaugliche Vorarbeit abgeliefert. Ebenso bei der Einschreibung. Toller Service via Durchsage in Gruppen zum Check-In gerufen zu werden, urteilten unsere Teilnehmer unisono. Kann man gerne beibehalten. Und dann dieses Fahrerlager. Nach Wochen der Isolation endlich mal wieder so viele Gleichgesinnte zu sehen, wenngleich mit dem gebührenden Sicherheitsabstand, einfach gigantisch und unbezahlbar. Zudem es fast schon profimäßig früh sehr still wurde im Fahrerlager. Ab 21.30 Uhr herrschte jeweils Zimmerlautstärke. Auch das wurde positiv notiert.

Endlich wieder auf die Rennstrecke!

Viele nutzen natürlich die Möglichkeit zum freien Training am Donnerstag und vor allem am Freitag. Alle geplanten Rollouts und Trainingstage, ob nun in südlichen Gefilden oder beim gut gebuchten Auftakttraining in Oschersleben mussten bekanntlich abgeblasen werden. Bikeshop Lüchow war wohlwissend gleich mit zwei Mann auf dem Lausitzring zugegen, um nicht nur den Bartschat-Kunden helfend zur Seite zu stehen.

Und das war eine prima Idee. Der Lausitzring mit seiner anspruchsvollen Streckenführung, seinen Wellen und Verwerfungen und seinem gefürchtetem Nassgrip gilt als echte Herausforderung. Nicht jeder liebt die Strecke.

Umso erstaunlicher wie vor allem die vielen Neuen der T-Series mit dem trickreichem Geläuf klar kamen, prima unterstützt durch ein ausführliches, unterhaltsames Briefing durch Uli Bonsels und Hajo Ammermann, die am Samstagabend humorvoll die Dos & Don’ts schilderten, was gerade von den absoluten Racing-Einsteiger gut angenommen wurde.

Alfons Brandl dominiert die Triumph-Challenge im Sondertraining 1

Nach fünf exklusiven T-Series-Zeitblöcken setzten nicht wenige die Tipps und Tricks der alten Haudegen schon beim Warm Up in verbesserte Rundenzeiten um, gefolgt vom Sondertraining Nummer 1, in der inoffizielle Polesetter Alfons Brandl das Feld nach der ersten Runden souverän anführte. Mit Fonse wird auch in dieser Saison zu rechnen sein. Mit von Thomas Rothmund revidierten Ex-Franzen-Sport-Evolution-IDM-Drilling, seit 2008 (!) im Einsatz, drückte Alfons mächtig an und war auch für Markus Geuthner eine zu harte Nuss. Gaststarter Michael Veith überraschte ebenso mit schnellen Runden, die im den imaginären dritten Platz auf dem virtuellem Podium bescherten. Doch natürlich waren Siegerehrung ebenso verboten wie Rennen mit stehenden Starts.

Chrissi Rubin fährt eine 1.53,7. Musste erstmal machen mit einer seriennahen Daytona 675.

Die vielleicht beeindruckendste Leistung legte ausgerechnet die Racing-Lady der T-Challenge hin: Chrissi Rubin, im wahren Leben Motorradmechanikerin aus Berlin, verbesserte sich um sagenhafte 3,5 Sekunden im Vergleich zu 2019. Muss man einfach mal mache. Hut ab! Und auch T-Cupper Marc Jürgens feilte erfolgreich an den Zehnteln und wunderte sich, wie er das nach sieben Monaten Abstinenz hinbekommen hatte.

Foto: Caro Rath

Den muss man auf dem Zettel haben: #5 Axel Sammet aus HH. Foto: Caro Rath

Axel Sammet und Michael Mende, zwei schnelle Neue im T-Cup

Vielleicht lag es auch an schnellen, neuen Spielkameraden in der 765er-Division des T-Cup. Michael Mende und Axel Sammet, beide schnelle Nordmänner, würfelten das Establishment in der hart umkämpften großen Klasse ganz schön durcheinander. Man darf gespannt sein, wie die Altmeister Hajo Ammermann und Rolf Krassmann darauf beim nächsten Event in Oschersleben am 18./19. Juli antworten werden. Vor allem für Hajo steht Oschersleben ja gleichbedeutend mit seinem ganz persönlichen Wohnzimmer. Auf sein episches Werk „Wie ich die 35 in Osche knackte“ freuen sich seine Fans nun schon seit vielen Monaten.

In der Division 675 heißt der Dominator Uwe „Celle“ Kantimm

Last but not least machte noch ein Altmeister in der Lausitz von sich reden: Uwe Kantimm bewies eindrucksvoll, dass weder er, noch seine Triumph Street Triple 675 zum alten Eisen gehören: 55er-Rundenzeiten mit einem gut 106 PS starken Motorrad? Definitiv eine Ansage. Uwe führte die deutlich wiedererstarkte 675-Division souverän an.

Rushhour am dem Lausitzring: 41 Triumph-Treiber waren vom gelungenen Auftakt der Saison 2020 sehr begeistert. Foto: pixelrace.de

Sondertraining 2 war eine schmierige Angelegenheit

Das Sondertraining 2 bot mit nasser, aber abtrocknender Piste nämlich absolut anspruchsvolle Bedingungen, die vor allem die Routiniers für sich nutzen wollten, wenngleich der Renngott nicht allen hold war: Ein Sturz von Hajo Ammermann führte zum schnellen Abbruch des Sondertrainings mit Wertung von vier gezeiteten Runden, weshalb es für dieses Training auch nur halbe Punktzahl gab.

Was sonst noch auffiel an diesem denkwürdigen Wochenende am Lausitzring

  1. Trotz Abstandregeln war die Stimmung so familiär wie sie eben sein durfte. Das ist wichtig, schließlich steht die T-Series für ein kameradschaftliches Miteinander, das durchaus im altmodischen Sinne zu verstehen ist. Der Zusammenhalt gerade nach dem Neustart in 2019 war schon fast ein herausragendes Merkmal.
  2. Ob wir in Oschersleben näher zusammenrücken dürfen, kann momentan noch niemand sagen. Solange die Veranstaltung nach Lausitzring-Vorbild ablaufen kann, wären alle megahappy.
  3. Nochmals ein fettes Dankeschön an Michael Dangrieß und Team, die das für uns möglich gemacht haben. Die größte Motorradtrainings-Veranstaltung Deutschlands nach Shut Down im März. Auch das muss man erstmal auf die Räder stellen.
  4. Danke auch an Bridgestone, die wie immer der Fels in der Brandung waren.
  5. Viel Spaß hat mir auch mein neuer, alter Kollege Rolf Maaßen gemacht, der im Hintergrund immer eine Hand frei hatte und dazu enorm gute Geschichten erzählen kann.
  6. Gerüchten zufolge kann eine junge Mitarbeiterin von Bike Promotion nicht kochen. Aber dafür macht die Lady sensationelle Fahrer-Portraits mit ihrem Handy. Auch dafür danke!

 

 

Strages Days. Saisonauftakt auf dem Lausitzring 2020.2020-05-30T22:33:07+02:00